Top Nachrichten:
Zusätzlich zur Erhöhung der Mehrwertsteuer müssen sich Arbeitnehmer 2007 auch noch auf weitere Einschnitte einstellen. Beispielsweise bei der Pendlerpauschale. Die gefahrenen Kilometer dürfen künftig erst ab dem 21. Kilometer bis zu einer Grenze von 4.500 Euro abgesetzt werden. Begründet wird dies damit dass die Berufsphäre erst am "Werktor" beginnt. Durch den Pauschbetrag von 920 Euro würden Pendler die keine weiteren Werbungskosten haben, erst ab 13,94 km Entfernung vom Heim zum Betrieb benachteiligt. Der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine hat bereits angekündigt, Musterprozesse bis vor das Bundesverfassungsgericht anzustreben.
Der Sparerfreibetrag wird von 1.370 auf 750 Euro für Ledige und von 2.740 auf 1.500 Euro für Verheiratete abgesenkt. Daher fallen Zinsen und andere Einkünfte bereits ab einem wesentlich niedrigeren Betrag in die Steuerpflicht. Finanzminister Steinbrück verspricht sich davon zusätzliche Einkünfte von rund 630 Mio. Euro.
Ebenfalls zu einer änderung kommt es beim Kindergeld. Wurde bisher beim Studium bis zum 27. Lebensjahr Kindergeld gezahlt, so gibt es jetzt nur noch bis zum 25 Lebensjahr Kindergeld. Betroffen sind alle "Kinder" ab Jahrgang 83. Für Jahrgang 82 gibt es Kindergeld nur noch bis zur Vollendung des 26 Lebensjahres.
Deutlich weniger Menschen sind von der sogenannten Reichensteuer betroffen. Auf Einkommen über 250.000 Euro bei verheirateten 500.000 Euro werden künftig 45 Prozent Steuern fällig, drei Punkte mehr als bisher. Ausgeklammert für 2007 sind jedoch alle unternehmerischen Einkünfte. Das heisst z.B. Selbständige Alle unternehmerischen Einkünfte sollen ausgeklammert werden. Das heisst, auch Selbstständige Topverdiener werden 2007 nicht mehr belastet.
Boten grosse Discounter wie Lidl, Aldi und Co. bis vor kurzem noch sogennate "Insellösungen" an und hatte man die Qual der Wahl zwischen Dosen mit "P" oder nicht, die mal mit und mal ohne in bestimmten Geschäften zurück gegeben werden konnten und ist so manche Dose einfach in der Tonne gelandet, weil man wegen 25 Cent nicht zur Tankstelle X in Buxdehude fahren wollte, so wurde jetzt Abhilfe geschaffen: Ab Mai muss jedes Geschäft das Pfandflichtige Einwegverpackungen verkauft diese auch zurück nehmen, egal wo diese gekauft wurden. Ebenfalls wurde eine Reihe weiterer vor allem kohlensärefreier Produkte pfandpflichtig.
Ab ersten Mai wird es happig für Drängler und Raser auf deutschen Strassen. Wer jetzt im Strassenverkehr zu dicht auf den Vordermann auffährt, dem droht ein Bussgeld von bis zu 250 Euro und ein dreimonatiges Fahrverbot. Die Höhe der Strafe richtet sich nach der gefahrenen Geschwindigkeit und dem Abstand. Ebenfalls eng wird es für Winterreifenmuffel. Jetzt werden 20 Euro fällig, wenn Autofahrer im Winter nicht mit "geeignete Bereifung" unterweg ist. Ebenso werden 20 Euro fällig, wenn kein Frostschutz in der Scheibenwischanlage ist. 40 Euro und ein Punkt in Flensburg werden fällig wenn ein Autofahrer mit falschen Reifen Behinderungen verursacht.
Nachdem Matthias Platzeck seinen Rücktritt vom Amt des SPD-Vorsitzenden bekannt gab, wie er selbst sagte aus gesundheitlichen Gründen wurde nun der erst kürzlich bei den Landtagswahlen mit absoluter Mehrheit bestätigte Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Kurt Beck dessen Nachfolger. Beobachter räumen dem bodenständigen Politiker mit der barocken Figur grosse Chancen ein nächster Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl zu werden. Vorerst verständige man sich in der Partei darauf von einem "Erstzugriffsrecht des Parteivorsitzenden" zu sprechen. In Umfragen erreichte Beck bereits nach kurzer Zeit eine höhere Beliebtheit als Platzeck, der ca. 5 Monate zuvor als neuer Vorsitzender bestätigt wurde, nachdem Mütefering von diesem Amt zurück getreten war, da sein Wunschkandidat Wasserhövel als Generalsekretär am Parteivorstand gescheitert war.Beck wurde auf der ausserordentlichen Parteiversammlung mit 95,02% gewählt und sprach in einer 90 Minütigen Rede über die politische Richtung der SPD.
Unsere Nutzungsbedingungen.
Alle auf dieser Website
erscheinenden Beiträge wurden ausschließlich und exklusiv für diese DTHE-Net. geschrieben. DTHE-Net. erscheint online und in unregelmässigen Abständen als Zeitschrift. Jegliche Verbreitungen, Veröffentlichungen oder Abschriften hiervon (auch geändert oder auszugsweise) nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung und Zustimmung. Dieses gilt sowohl für Verbreitungen/Veröffentlichungen via Internet als auch in Printmedien und
Telefon-Hotlines. Gleiches gilt für den Newsletter. Ein Artikel gilt als genehmigt, wenn die Redaktion oder ein Mitarbeiter die ausdrückliche Zustimmung erteilt hat. Anfragen bitte an die im Kontakt angegebene Adresse. /span>